Der Universitätsrat

Der Universitätsrat ist neben dem Rektorat und dem Senat oberstes Leitungsorgan der Universität Wien.

Er setzt sich aus neun Mitgliedern zusammen, die für eine Funktionsperiode von fünf Jahren (aktuell bis Februar 2023) im Amt sind.

Die Mitglieder werden zu gleichen Teilen von der Universität wie von der Bundesregierung bestellt und wählen gemeinsam ein neuntes Mitglied. Der Universitätsrat fungiert in Erfüllung seiner Aufgaben auch als Schnittstelle zur öffentlichen Hand und zur Gesellschaft.

Der Universitätsrat hat aus einem Dreiervorschlag des Senats den/die Rektor/in und auf Vorschlag des/der Rektor/in die Vizerektor/innen zu wählen. Dem Universitätsrat kommt u.a. die Aufgabe zu, auf Basis von Vorschlägen des Rektorats den Organisationsplan und den Entwicklungsplan zu genehmigen. Dabei geht es um den grundsätzlichen organisatorischen Aufbau der Universität sowie um die strategische Planung der künftigen Entwicklung. 

Das Büro des Universitätsrats unterstützt den Universitätsrat bei der Erfüllung seiner Aufgaben.

Ausschreibung der Funktion des/der Rektor*in

Der Universitätsrat hat nach Zustimmung des Senats am 26. November 2021 die Funktion des/der Rektor*in ausgeschrieben. Die Funktionsperiode des amtierenden Rektorats endet nach der einvernehmlichen Auflösung des Dienstverhältnisses mit Rektor Heinz W. Engl am 30.09.2022. Die Funktionsperiode des neuen Rektorats beginnt am 1. Oktober 2022 und dauert 4 Jahre.

Ausschreibung bis 10. Jänner 2022

Mit der Ausschreibung haben Universitätsrat und Senat das Wahlverfahren für die Neuwahl des Rektorats eingeleitet. Die Bewerbungsfrist lief bis 10. Jänner 2022. Für eine Bewerbung wurden neben den üblichen Unterlagen, wie einem Lebenslauf, Eckpunkte eines Konzepts zur Universitätsführung sowie Überlegungen zur Gestaltung und Aufgabenverteilung innerhalb des Rektorats erbeten. 

Nach intensiver Suche nach geeigneten Persönlichkeiten liegen mit Ablauf der Bewerbungsfrist für die Funktion des/der Rektor*in 17 Bewerbungen vor, davon zwei von Frauen.
Die Findungskommission wird auf dieser Grundlage ihren Dreier-Vorschlag erarbeiten.

 

Das Wahlverfahren

Die Findungskommission, die dem Senat jene drei Kandidat*innen vorschlägt, die sie auf Grund der Bewerbungen und der eigenen Kandidat*innensuche für am besten geeignet erachtet, besteht nunmehr (geändert durch die UG-Novelle 2021) aus fünf Personen.

Der Findungskommission gehören an:

  • Dr. Eva Nowotny, Vorsitzende des Universitätsrats und Vorsitzende der Findungskommission
  • Prof. Dr. Dr.h.c. Barbara Dauner-Lieb, aus dem Universitätsrat bestellt
  • o.Univ.-Prof. Dr. Michael Viktor Schwarz, Vorsitzender des Senats und stellvertretender Vorsitzender der Findungskommission
  • Assoz. Prof. Mag. Dr. Annemarie Steidl, Privatdoz., aus dem Senat bestellt
  • Prof. Dr. Antje Boetius, einstimmig als fünftes Mitglied bestellt

Auf dieser Grundlage erstattet der Senat dann seinerseits einen Dreier-Vorschlag, wobei er an den Vorschlag der Findungskommission nicht gebunden ist, sondern auch andere Kandidat*innen, die sich beworben haben, in seinen Vorschlag aufnehmen kann.

Aus dem Dreier-Vorschlag des Senats wählt dann der Universitätsrat den/die neue*n Rektor*in.

Zeitplan

Die Findungskommission wird ihren Vorschlag voraussichtlich bis Anfang Februar 2022 erstellen. Nach Befassung des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen wird der Senat voraussichtlich bis Anfang April seinen Vorschlag an den Universitätsrat erstatten. In dieser Phase werden auch Bewerber*innen zu Hearings eingeladen. Der Universitätsrat wählt voraussichtlich bis Anfang Mai 2022 den/die neue*n Rektor*in. Die Vizerektor*innen sind anschließend auf Vorschlag des/der Rektor*in und nach Anhörung des Senats vom Universitätsrat zu wählen.